CDU Kreisvorstand zu Gast bei der Lahnsteiner
Mineralquellen Vertriebs GmbH

Vertreter
der CDU Rhein-Lahn und der CDU Lahnstein mit
Geschäftsführer Dirk Wöhner (links),
Stadtverbandsvorsitzender Johannes Lauer (2. von links)
und CDU Kreisvorsitzender Matthias Lammert (3. von
rechts).
Als modernes, zukunftsorientiertes
Familienunternehmen präsentierte Geschäftsführer Dirk
Wöhner die Lahnsteiner Mineralquellen Vertriebs GmbH
anlässlich eines Besuches des CDU Kreisvorstandes
Rhein-Lahn mit Vertretern der CDU Lahnstein.
Wöhner nutzte den Besuch der Kommunalpolitiker auch,
um seinen Wunsch auf Ausweitung seines Betriebes auf das
benachbarte, noch brachliegende Güterbahnhofgelände zum
Ausdruck zu bringen. Hierzu sagte
Stadtverbandsvorsitzender und Kandidat für den Landtag
Johannes Lauer die Unterstützung seiner Fraktion zu.
Gleichzeitig sprach Wöhner bestehende steuerrechtliche
Hürden bei der Übertragung des Unternehmens innerhalb
der Familie an. Der Geschäftsführer machte deutlich,
dass ihm sehr viel am Standort Lahnstein gelegen sei.
Von insgesamt 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seien
immerhin 30 am Stammsitz in Lahnstein beschäftigt.
Besonders beeindruckt war die kommunalpolitische
Besuchergruppe von der modernen Abfüllanlage und der
Tatsache, dass die Lahnsteiner Mineralquellen Vertriebs
GmbH mit insgesamt 60 unterschiedlichen Produkten am
Markt vertreten ist. Neben einer bereits vollzogenen
Firmenerweiterung in Aachen wächst nach Aussagen des
Geschäftsführers auch die Niederlassung in Lahnstein
kontinuierlich. So stünde die Anschaffung eines weiteren
40 Tonner-LKW für die Auslieferung der hauseigenen
Produkte unmittelbar bevor. Nicht zuletzt vor diesem
Hintergrund wird die vom Unternehmen avisierte
Erweiterung auf das Güterbahnhofgelände dringend
notwendig. CDU Kreisvorsitzender und
Landtagsabgeordneter Matthias Lammert sagte zu, sich bei
den zuständigen Landesbehörden nach dem Stand der
Entwicklungsmaßnahme zu erkundigen. „Es darf nicht sein,
dass ein zukunftsorientiertes Unternehmen in einer
beabsichtigten Entwicklung gehemmt wird“. Gleichzeitig
warb Lammert als auch Lauer um Verständnis für das
Vorgehen der Stadt Lahnstein. „Erst wenn alle
Unklarheiten im Bezug auf mögliche Altlasten geklärt
sind, kann die Stadt grünes Licht für einen Ankauf der
Flächen geben,“ so Lauer.
Die CDU Vertreter versprachen dem Unternehmer, sich
auch weiterhin für die Belange der örtlichen
Gewerbebetriebe einzusetzen, sodass u.a. auch die
„Quellen des Viktoriabrunnens noch lange sprudeln“.
Julia Klöckner zu Gast beim Lindenfest in Holzhausen an
der Haide

Die Spitzenkandidatin der Christlich Demokratischen
Union Rheinland-Pfalz für die Landtagswahl 2011, Julia
Klöckner, MdB besuchte den Rhein-Lahn-Kreis. Beim
Lindenfest der CDU in Holzhausen konnten die Gäste Julia
Klöckner „hautnah“ erleben, denn im Mittelpunkt der
Veranstaltung standen keine politischen Reden.
Zusammen mit MdL Matthias Lammert und dem
Vorsitzenden des CDU Ortsverbandes Michael Schicktanz
machte sie die Runde und schüttelte den knapp 300
anwesenden Gästen persönlich die Hand. Viele kurze
Gespräche rundeten das „Kennenlernprogramm“ ab. Ihre
sympathische Art und wie sie auf die Menschen zuging,
kam gut an!

(stehend v.l.) B-Kandidatin Wahlkreis 8 Martina von
Berg, Kandidat im Wahlkreis 8 Johannes Lauer, B-Kandidat
im Wahlkreis 7 Bürgermeister Udo Rau, Dr. Hartmut
Fallen, MdB Julia Klöckner, MdL und Kandidat im
Wahlkreis 7 Matthias Lammert sowie Michael Schicktanz.
Johannes
Lauer tritt zur Landtagswahl 2011 an
Güllering, Clasen und CDU Loreley gratulieren
Mit annähernd 93 % der Stimmung wurde der
50-jährige Lahnsteiner Johannes Lauer im Pfarrzentrum
St. Martin in Lahnstein von den Delegierten des
Wahlkreises 8 zum Landtagskandidaten der CDU
aufgestellt. Die anwesenden 83 Delegierten der
CDU-Verbände aus Koblenz, Lahnstein, Bad Ems, Braubach
und Loreley wählten ihren Landtagskandidaten und haben
Johannes Lauer für die Wahl am 27. März 2011 den Rücken
gestärkt. Als Ersatzbewerberin wurde die Vorsitzende des
CDU Ortsverbandes Arzheim, Martina von Berg, gewählt.
In einer engagierten Rede stellte Lauer den Delegierten
seine Vorstellungen von christdemokratischer
Landespolitik vor.
Für den selbständigen Handwerksmeister stehen vor allem
Wirtschafts- und Schulpolitik sowie die Stärkung der
Kommunen im Mittelpunkt seiner politischen Ziele für den
Landtag in Rheinland-Pfalz.
In seiner Rede machte Lauer deutlich, dass besonders die
verfehlte Finanzpolitik der jetzigen Landesregierung im
Fokus der christdemokratischen Kritik steht, wobei die
noch ungeklärten Vorfälle rund um den Nürburgring nach
wie vor auf das Unverständnis der Menschen in
Rheinland-Pfalz treffen. „Hier steht die Glaubwürdigkeit
der Landesregierung klar auf dem Prüfstand der
Wählerinnen und Wähler“, ist sich der Landtagskandidat
sicher.
Nur Transparenz und lückenlose Aufklärung über die
Vorgänge am Ring kann das verloren gegangene Vertrauen
der Bürger in die Politik wieder zurück gewonnen werden.
Bereits 2006 war Johannes Lauer für die Union im
Wahlkreis 8 angetreten und konnte 37,5 % der Stimme für
sich verbuchen.
Klare Worte und Vorstellungen äußerte die 45-jährige
Ersatzbewerberin Martina von Berg, der vor allem die
Sozial- und Familienpolitik am Herzen liegt. Die
diplomierte Sozialpädagogin möchte ihre berufliche
Erfahrung mit in den anstehenden Wahlkampf einbringen.
Sie sieht sich nicht nur als Ersatzbewerberin, sondern
vor allem als Ergänzung zu dem Lahnsteiner
Wahlkreisbewerber in sozial- und familienpolitischen
Fragen.
Nach der Verkündung der Wahlergebnisse durch den
Vorsitzenden der CDU Rhein Lahn Matthias Lammert, der
die Wahlkreisvertreterversammlung leitete, gehörte neben
dem Kreisvorsitzenden der Koblenzer Union, Leo Biewer,
auch die Spitzenkandidatin Julia Klöckner zu den ersten
Gratulanten. Per Handy gratulierte die designierte
Landesvorsitzende beiden Kandidaten und zeigte damit,
wie nah Julia Klöckner an der Basis der
rheinland-pfälzischen CDU ist.Die insgesamt 10
Delegierten der CDU Loreley um deren Vorsitzenden Jens
Güllering und Bürgermeister Dieter Clasen gratulierten
dem Landtagskandidaten ebenfalls. Die CDU Loreley stehe
für einen engagierten und motivierten Wahlkampf bereit,
versicherte Güllering nach der Delegiertenversammlung.
Bürgermeister Rau pflanzt Schwarz-Erle in Seelbach
Versprechen anlässlich der 50. Jahrfeier der CDU
Seelbach/Attenhausen eingelöst

Im Jahre 2008 feierte der CDU Ortsverband Seelbach /
Attenhausen sein 50-jähriges Jubiläum. Zum Festakt und
der feierlichen Einweihung der Ortseingangsschilder
waren viele politische Größen aus nah und fern gekommen,
um den Mitgliedern für die geleistete Arbeit zu danken.
Außerdem gab es von dem ein- oder anderen Gratulanten
auch Geschenke.
Ein solches Geschenk an den Ortsverband war auch ein
Baum vom Bürgermeister Udo Rau. Passend zu ihrer
Gesinnung haben sich die CDU Anhänger eine Schwarz-Erle
ausgesucht. Die Schwarz-Erle (Alnus glutinosa) ist ein
mittelgroßer Laubbaum aus der Gattung der Erlen und
gehört damit zur Familie der Birkengewächse. Ihr
vergleichsweise niedriges Höchstalter von 120 Jahren,
ihr rasches Wachstum und das hohe Lichtbedürfnis junger
Bäume weisen die Art als Pionierbaumart aus. Die
Schwarz-Erle wurde in Deutschland zum Baum des Jahres
2003 bestimmt.
Dieses Gewächs fand jetzt seinen Platz in der
Gartenstraße vor dem „schwarzen Keller“ von
Gründungsmitglied Manfred Abel. In dem ehemaligen Stall
bewahrt der CDU Orts- und Gemeindeverband die Utensilien
für den Wahlkampf und für alle Veranstaltungen auf.
Zunächst musste ein passendes Erdloch gegraben und der
Boden vorbereitet werden. Unter der Anleitung und
Mithilfe vom Vorsitzenden Harald Egert gelang dies den
Vorstandsmitgliedern Stefan Merz, Eugen Arnold, Kai
Rothe und Wolfgang Theis recht zügig.
Bürgermeister Rau legte letzte Hand an, sicherte den
Baum mit Sisalseil und füllte die letzte Erde auf. Nach
der Pflanzaktion musste die Schwarz-Erle und das
Ereignis natürlich begossen werden, weshalb es Wasser
und Dünger für den Baum und Bier und Spießbraten für die
anwesenden Mitglieder gab. Bis in die Abendstunden wurde
der schöne Tag für ein „Baum- und Kellerfest“ an der
Schwarz-Erle genutzt. Vorsitzender Egert regte an,
dieses Kellerfest evtl. zu einem regelmäßigen Helferfest
für Ehrenamtler im Frühling oder Sommer auszubauen.
Ein kleines Messingschild wurde ebenfalls am
Haltegestell der Erle angebracht, damit es die
zukünftigen Generationen auf das Ereignis hinweist.
Traditionelles Grillfest der CDU Rhein-Lahn
CDU Seelbach/ Attenhausen organisiert Dorfrallye zum 1.
Mai
Am 1. Mai ab 10.30 Uhr
findet das traditionelle Grillfest der CDU in Seelbach
statt. Einige Neuerungen wird es in diesem Jahr geben:
Zum ersten Mal wird nicht mehr auf dem alten Sportplatz
in Richtung Obernhof gegrillt. Da der ehemalige
Tennisplatz (Ortsausgang in Richtung Kördorf) inzwischen
in das Eigentum der Gemeinde übergegangen ist, soll nun
auch der Grillplatz dort angesiedelt werden. Dies bietet
sich an, zumal die sanitären Anlagen im (früheren)
Tennisheim eher den modernen Anforderungen entsprechen.
Außerdem steht bei schlechtem Wetter ein Gebäude als
Unterschlupf zur Verfügung.
Zwar ist der Grill noch nicht umgezogen, aber die
Organisatoren von der CDU in Seelbach/ Attenhausen
versprechen einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung
wie auch in den vergangenen Jahren.
Etwas Besonderes haben sich die Organisatoren des
Grillfestes am 1. Mai in Seelbach einfallen lassen.
Ebenfalls zum ersten Mal wird es eine "Dorfrallye" in
und durch Seelbach geben, Beginn 14.00 Uhr. Diese soll
allerdings nicht mit dem Auto gefahren werden. In
unserer bewegungsarmen Zeit findet diese Rallye per
Pedes - zu Fuß statt.
Die Dorfrallye wird aus zwei Teilen bestehen: So sind
zum einen Teil Fragen rund um Seelbach zu beantworten.
Aber diese Fragen sind leicht zu beantworten und im
Zweifelsfall stehen Einheimische sicherlich gerne mit
Antworten zur Verfügung. Der zweite Teil der Rallye ist
schon mit etwas Bewegung verbunden und führt durchs
gesamte Dorf. Mehr soll aber an dieser Stelle noch nicht
verraten werden. Nur noch so viel: Es wird jede Menge
Spaß geben. Den Gewinnern winken wertvolle Sachpreise!
Zur Verpflegungssituation sei noch zu sagen dass es
neben Kaffee und Kuchen selbstverständlich wieder
Würstchen und Steaks vom Grill geben wird. Aber auch
Spießbraten gedreht werden - wie in alten Zeiten!
Neu ist ebenfalls: Es gibt Bier vom Fass (auch das
traditionelle Schwarzbier). "Sehr viele Neuerungen, aber
ich bin sicher, dass für jeden was dabei ist", so Harald
Egert, der Vorsitzende der CDU Seelbach / Attenhausen.
So ergeht denn auch die Einladung nicht nur an Seelbach
und die umliegenden Ortschaften. Auch die CDU im
Rhein-Lahn-Kreis nutzt die Veranstaltung regelmäßig, um
die neuen Mitglieder in Ihren Reihen mit einem
Schmankerl begrüßen zu können.
CDU Loreley votiert einstimmig für Julia Klöckner

Mit einem eindeutigen Votum hat nun auch die
Mitgliederversammlung des CDU Gemeindeverbandes Loreley
ihre Unterstützung für die Kandidatur Julia Klöckners um
das Amt der Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz
begrüßt.
Julia Klöckner soll nach dem ausdrücklichen Willen der
CDU Basis rund um die Loreley Spitzenkandidatin für das
Amt der Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz bei der
2011 stattfindenden Landtagswahl werden.
Alle anwesenden Mitglieder waren sich einig, dass der
sympathischen Julia Klöckner die besten Chancen gegen
den amtierenden Sozialdemokraten Kurt Beck zugetraut
werden.
Nach ausschließlich positiven Wortbeiträgen lies der
Vorsitzende des CDU Gemeindeverbandes Loreley Jens
Güllering, die anwesenden Mitglieder offen über ein
Votum zur Unterstützung einer Kandidatur von Julia
Klöckner abstimmen.
Das Ergebnis war einstimmig und alle zeigten sich
erfreut über die Geschlossenheit der Christdemokraten in
dieser für die Landespolitik so wichtigen Entscheidung.
Besonders hervorgehoben wurde auch die positive und
führungsstarke Rolle des Landesvorsitzenden Christian
Baldauf in der Kandidatenfrage für die Landtagswahl
2011.
Nachdem Julia Klöckner vom Landesvorsitzenden Baldauf
Ende des vergangenen Jahres vorgeschlagen wurde, hat der
Landesvorstand kürzlich den Vorschlag aufgegriffen. In
einem einstimmigen Vorstandsbeschluss hat der
Landesvorstand dem Landesparteitag, der am 17. April
2010 in Bingen stattfinden wird, die 37-jährige
Guldentalerin als Spitzenkandidatin vorgeschlagen.
Diesem Beschluss gingen insgesamt fünf
Regionalkonferenzen voraus, in denen sich das Team um
Julia Klöckner und natürlich die designierte Kandidatin
selbst insgesamt mehr als 3.300 Anhängern und
Mitgliedern der CDU vorstellte.
Gemeindeverbandsvorsitzender Jens Güllering kündigte an,
dass Julia Klöckner im Rahmen des Wahlkampfes zu einigen
Terminen auch in den Gemeinden rund um die Loreley sein
wird. Hierauf wird rechtzeitig hingewiesen.
Richtig erben und vererben will gelernt sein
Testament, Erbschein, Freibetrag, Pflichtteil,
Erbschaftsvertrag, Nachkommen erster Ordnung – „Richtig
Vererben und Erben“ war das Thema des politischen
Aschermittwochs mit Heringsessen des CDU Ortsverbandes
Seelbach/Attenhausen. Trotz Eisregens waren viele
interessierte Personen aus nah und fern in das
Restaurant Arnsteiner Hof gekommen, um den Erläuterungen
von Dipl. Volkswirt Michael Weidenfeller zu lauschen.
Weidenfeller, der politisch in den 80er und 90er
Jahren im Nassauer Land für die CDU aktiv war,
berichtete über die privat- und steuerrechtlichen
Auswirkungen der Erbschaftssteuerreform von 2009.
Insbesondere die Freibeträge für nahe Angehörige wurden
erhöht, aber auch für Betriebe und Betriebsübergaben
wurden die Regelungen angepasst. Ebenso gibt es bei
Schenkungen und bei der Pflege von Angehörigen neue
Vorschriften. Auch wurde die Möglichkeit der Stundung
von Geldbeträgen bei Forderung des Pflichtteils von
einem Erben eingeführt.
Viele Fragen der Zuhörer stürmten schon während des
Vortrags auf Michael Weidenfeller ein, die Antworten
ließen nicht lange auf sich warten. Auch Form und Inhalt
eines Testaments oder eines Erbschaftsvertrages wurde
den Anwesenden nähergebracht. Generell sollte jeder an
ein Testament denken, um später Erbstreitigkeiten unter
den Nachkommen zu vermeiden. Ansonsten gilt die
gesetzliche Erbfolge, wie Sie im Bürgerlichen Gesetzbuch
steht. Die Notare, Rechtsanwälte und Nachlassgerichte
helfen hier gerne weiter, so die Aussage des
Wirtschaftsprüfers Weidenfeller.
Vorsitzender Harald Egert dankte Michael Weidenfeller
für sein Kommen und seine Ausführungen, überreichte für
die geleistete Arbeit ein Präsent und bedankte sich im
Namen der Anwesenden.
Christdemokraten läuten politisches Jahr 2010 ein
Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Matthias
Lammert (links), den Bürgermeistern Werner Groß (Mitte)
und Dieter Clasen (nicht im Bild) sowie dem
Gemeindeverbandsvorsitzenden Jens Güllering (2. v.
links) und dem stellvertretende CDU-Vorsitzenden Joachim
Müller (rechts) läutete die CDU das politische Jahr 2010
ein. Fotos: Fischer
Es ist schon Tradition: Das politische Jahr wird von der
CDU mit einem Neujahrsempfang eingeläutet. Die
Gemeindeverbände Braubach und Loreley mit ihren
Vorsitzenden Stephan Kroker und Jens Güllering hatten
zum Umtrunk geladen und viele Parteimitglieder und
Freunde der CDU kamen.
Den festlichen Rahmen für den Start der Christdemokraten
ins Jahr 2010 bot die MS Loreley Elegance der Familie
Weinand in Kamp-Bornhofen. Gemeinsam mit dem Gastredner
des Tages, dem Prokurist der Volksbank Rhein-Lahn Günter
Groß, wagten die CDU´ler einen Blick auf die „Trends der
kommenden Jahre“ und darauf, was uns in Zukunft noch
erwartet. Jens Güllering und der stellvertretende
Vorsitzende des Gemeindeverbands Braubach Joachim Müller
begrüßten Günter Groß, die Bürgermeister der
Verbandsgemeinden, Werner Groß und Dieter Clasen, sowie
den Landtagsabgeordneten Matthias Lammert und mit ihnen
alle Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft, die
der Einladung der CDU gefolgt waren. Viele Ortsgemeinden
waren durch ihre Bürgermeister oder Beigeordneten
vertreten.
Gedankenaustausch beim traditionellen
Neujahrsempfang
Mit
einem Ausblick auf das Thema des Jahres 2010 eröffneten
die CDU-Chefs den Neujahrsempfang. So stand sie zwar
offiziell nicht auf der Tagesordnung, wurde aber dennoch
in allen Grußworten angesprochen: Die Kommunal- und
Verwaltungsreform. Müller und Güllering aber auch die
Bürgermeister Groß und Clasen streiften das Thema kurz.
Joachim Müller verstand den gemeinsamen Neujahrsempfang
als „politisches Zeichen“ und deutete auch die
Anwesenheit des Lahnsteiner CDU-Partei- und
Fraktionschefs Johannes Lauer in diesem Sinn. „Eine
umfassende gutachterliche Prüfung aller denkbaren
Fusions- und Kooperationsmöglichkeiten zwischen
Lahnstein, Braubach und der Loreley ist notwendig, um
festzustellen welche Lösung die Beste ist.“, sagte
Müller. Jetzt werde zunächst die Zusammenarbeit zwischen
den Verbandsgemeinden Braubach und Loreley geprüft. Die
Einbeziehung der Stadt Lahnstein sei weiterhin möglich,
hänge aber davon ab, dass der Lahnsteiner Rat
beschließt, mit in die Überlegungen zur Gebietsreform
einbezogen zu werden. Günter Groß stimmte die CDUler auf
weitere Veränderungen ein und begründete seine Prognose
mit dem Blick zurück in die jüngste Vergangenheit: „Wer
hätte gedacht, dass wir heute ohne Satellit kaum noch
mit dem Auto unser Ziel erreichen?“ fragte er. „Trends
seien Veränderungsbewegungen.“ erklärte Groß. Sei früher
alles „Neue“ gut gewesen, mache sich heute „Sehnsucht
nach dem Echten, Guten und Wahren“ breit. Was für die
Konsumwelt gelte, habe auch für die Politik Bedeutung.
Daher müssten auch Parteien diesen Trend aufgreifen und
mit in ihre Arbeit einbeziehen.
Ganz im Sinn von Groß‘ These, ein Zukunftstrend sei der,
hin zu mehr Weiblichkeit, freute sich
Landtagsabgeordneter Matthias Lammert darüber, dass die
Landes-CDU mit Julia Klöckner erstmals eine Frau als
Spitzenkandidatin für die Landtagswahl 2011 ins Rennen
schickt. Ihren Besuch im Rhein-Lahn-Kreis stellte er für
dieses Jahr in Aussicht.