CDU Rhein-Lahn gratuliert Christian Baldauf zur Wahl zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2021

„Christian Baldauf, MdL hat die Delegierten in einer überzeugenden Rede mit dem Aufruf zu Teamgeist und Bürgernähe überzeugt. Ich kenne Christian Baldauf schon über 20 Jahre und weiß, dass er mit seiner menschlichen Art die Menschen in Rheinland-Pfalz mitnehmen wird“ so Kreisvorsitzender der CDU Rhein-Lahn Matthias Lammert, MdL im Anschluss an den Landesparteitag in Neustadt an der Weinstraße.

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Die Delegierten der CDU Rhein-Lahn mit ihrem Vorsitzenden Matthias Lammert MdL

In einer starken Vorstellungsrede stellte Baldauf heraus, dass Rheinland-Pfalz nach jahrzehntelanger SPD-Regierung dringend einen Regierungswechsel benötige. Die CDU müsse dabei die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger ernst nehmen und diese in ihrer tagtäglichen Arbeit sichtbar und zielgerichtet lösen. Dies gelte insbesondere auch für die gegenwärtige Situation der Krankenhäuser in den ländlichen Räumen, die derzeit massiv von der Schließung bedroht sind.

LPT 2019 aChristian Baldauf und Matthias Lammert

#StarkimTeam - ein perfektes Motto, welches auch der Herausforderer Marlon Bröhr nach der Bekanntgabe des offiziellen Ergebnisses von 80,25 % für Baldauf aufgreift. Einer der jüngsten Delegierten vor Ort auf dem Landesparteitag war Paul Schoor aus Nassau: „Sachlicher Wettbewerb tut jeder Demokratie und in diesem Fall auch der CDU Rheinland-Pfalz gut. Die Wahl war ein demokratischer Prozess mit einem verdienten Sieger und einem fairen Verhalten des Herausforderers“.

Auch der Stellvertretende Vorsitzende Jens Güllering aus Kestert war vor Ort und zeigte sich vom Ablauf des Parteitages begeistert. „Ich persönlich fand den Zeitpunkt der Kandidatur von Marlon Bröhr unglücklich gewählt. Strategie ist ein wichtiges Werkzeug für einen Ministerpräsidenten und deshalb hat zum jetzigen Zeitpunkt der Richtige gewonnen. Nichts desto trotz war der Wettbewerb und die Spannung gut für unsere Partei.“

Ein weiteres Highlight des Parteitages war die Wahl des neuen Generalsekretärs der CDU Rheinland-Pfalz. Mit 94.4 % Prozent wurde der Mainzer Landtagsabgeordnete Gerd Schreiner als Nachfolger von Dr. Christoph Gensch gewählt. „Eine gute Wahl für die Außendarstellung der Partei, aber auch für interne Prozesse in der Partei. Gerd Schreiner war bereits vor einigen Wochen in der Kreisgeschäftsstelle in Bad Ems zu Gast und überzeugte mit seinen Ideen sowie seiner Gabe zuzuhören.“ so der Kreisgeschäftsführer Marcel Willig. „Das wichtigste ist der Mut“ – mit diesem Motto von Konrad Adenauer hat der neue Generalsekretär das perfekte Motto für seine Arbeit und die der CDU gewählt.

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„Gemeindeschwester plus“ kommt vorerst nicht in den Rhein-Lahn-Kreis

Mit großer Enttäuschung hat die CDU-Kreistagsfraktion auf die Information reagiert, dass der von der CDU beantragte und vom Kreistag beschlossene Zuschussantrag für Einführung einer Gemeindeschwester plus vorerst nicht zum Erfolg führte. „Wir bedauern es sehr, dass der Rhein-Lahn-Kreis bei dem Auswahlverfahren nicht berücksichtigt wurde, aber wir bleiben hier weiter am Ball“, so Matthias Lammert.

Trotz der Absage von Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler machte sich die CDU-Fraktion am zurückliegenden Dienstag ein Bild der Aufgaben einer Gemeindeschwester. Volker Grabe, Kreisgeschäftsführer des DRK Kreisverband Rhein-Lahn, und Sabine Wieneke, Gemeindeschwester plus in den Stadtteilen Goldgrube und Karthause-Flugfeld in Koblenz, erläuterten die Aufgabengebiete der Gemeindeschwester.

Die Gemeindeschwester plus bietet Menschen, die älter als 80 Jahre sind, präventive Hausbesuche an. Sie profitieren dabei von der Beratung zu sozialen Leistungen und Angeboten sowie von Ratschlägen zum Erhalt der Selbstständigkeit. Die Kommune wiederum erhält wertvolle Informationen, welche Bedarfe die Menschen haben und welche Strukturen vor Ort möglicherweise noch gestärkt werden können. In Koblenz berät die Gemeindeschwester plus hochbetagte Menschen, die noch nicht pflegebedürftig sind aber vielleicht hier und dort merken, dass sie nicht mehr alles problemlos alleine meistern können. Frau Wieneke hat ein offenes Ohr für Ihre Kunden und kommt auf Wunsch zu Ihnen nach Hause. Anders als die ursprünglichen Gemeindeschwestern, die sich um die pflegerischen und hauswirtschaftlichen Bedürfnisse der alten Menschen gekümmert haben, berät und informiert sie nun im Vorfeld der Pflegebedürftigkeit.

„Am Erfahrungsbericht von Frau Wieneke sieht man, dass das Projekt einen großen Mehrwert für unseren Kreis hätte. Im nächsten Kreisausschuss erhoffen wir uns nähere Informationen von Landrat Frank Puchtler“, so die stellvertretenden Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion, Jens Güllering und Günter Groß. Auch Leo Biewer, Präsident des DRK Koblenz, zeigte sich begeistert vom Erfahrungsbericht von Frau Wieneke und hofft, dass das Projekt auch im Rhein-Lahn-Kreis umgesetzt werden kann.
Gs

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