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CDU im Dialog vor Ort im Gewerbegebiet Maaracker in Nievern

CDU begrüßt positive Entwicklung für die Region

Eine lebendige Gesellschaft lebt vom regen Austausch miteinander. Aus diesem Grund hat die CDU-Kreistagsfraktion in 2014 „CDU im Dialog“ ins Leben gerufen, um regelmäßig - auch außerhalb von Wahlkampfzeiten - mit Bürgern und Vertretern verschiedener Institutionen ins Gespräch zu kommen. Vorsitzender Matthias Lammert, MdL und die beiden Stellvertreter Günter Groß und Udo Rau luden diesmal nach Nievern ein und waren Gast von Peter Bestmann. In der 51. CDU im Dialog-Veranstaltung der CDU Rhein-Lahn ging es um die Vorstellung des vorhandenen Gewerbegebietes.

CDU-Kreis- und Fraktionsvorsitzender Matthias Lammert, MdL begrüßte die anwesenden Gäste – unter ihnen auch der Nieverner Bürgermeister Lutz Zaun und sein langjähriger Vorgänger Franz Lehmler. Investor Peter Bestmann berichtete über die langjährigen Bemühungen zur Ansiedlung von Betrieben in diesem Bereich und auch den damit verbundenen Herausforderungen. Zwischenzeitlich seien bereits etliche Geschäfte angesiedelt, die auch für Bad Ems positive Auswirkungen hätten, so Bestmann.   Mit der vor nicht allzu langer Zeit eingerichteten Waschanlage habe man zudem ein Alleinstellungsmerkmal in der Region. Peter Bestmann wies im Gespräch ebenfalls auf eine innovative Art zu werben hin: LED Werbeflächen, die in Nievern und auch in Mühlheim-Kärlich bereits installiert sind.

Günter Groß, stv. CDU-Kreisfraktionsvorsitzender bedankte sich am Schluss beim Investor und versprach, dass man weiter im Gespräch bleiben wolle.

Die nächste CDU-im Dialog-Veranstaltung findet in der VG Diez statt.
51 CDU im Dialog Nievern
v.l.: Gerd Unruh, Franz Lehmler, Udo Rau, Peter Bestmann, Günter Groß, Lutz Zaun und Matthias Lammert.

50. „CDU im Dialog“ beschäftigt sich mit der Frage nach bezahlbarem Wohnraum

Eine lebendige Gesellschaft lebt vom regen Austausch miteinander. Aus diesem Grund hat die CDU-Kreistagsfraktion in 2014 „CDU im Dialog“ ins Leben gerufen, um regelmäßig - auch außerhalb von Wahlkampfzeiten - mit Bürgern und Vertretern verschiedener Institutionen ins Gespräch zu kommen. Vorsitzender Matthias Lammert (MdL) und die beiden Stellvertreter Günter Groß und Udo Rau luden diesmal nach Lahnstein ein und waren Gast der Baugenossenschaft Rhein-Lahn.

In der 50. CDU im Dialog-Veranstaltung der CDU Rhein-Lahn ging es auch um die Frage des bezahlbaren Wohnraums. Die beiden Vorstandsmitglieder Peter Krumm und Heike Winter sowie Prokurist Daniel Weingart standen den Christdemokraten Rede und Antwort. CDU-Kreis- und Fraktionsvorsitzender Matthias Lammert (MdL) begrüßte die anwesenden Gäste – unter ihnen auch der Lahnsteiner Oberbürgermeister Peter Labonte und Kreishandwerksmeister Johannes Lauer. Die Baugenossenschaft Rhein-Lahn – vielen noch als „gemeinnützige Baugenossenschaft“ in Erinnerung – verfügt über einen Bestand von 1.300 Wohnungen, Gewerbeeinheiten, Stellplätzen und Garagen, die zu moderaten Preisen angeboten werden.  Als Vermieter unterwegs ist die Baugenossenschaft neben Lahnstein auch in Bad Ems, Boppard, Braubach, Diez, Hahnstätten, Montabaur, Nassau, Nastätten und Niederneisen. Das Ziel, das verfolgt wird ist, den Mitgliedern, die Mieter der Genossenschaft sind, preiswerten und guten Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Heute tritt die Baugenossenschaft wie jeder andere Marktteilnehmer auf: das bedeutet, dass sie – weil sie nicht mehr gemeinnützig ist, auch genauso gebührenpflichtig ist. Vorstand Peter Krumm erläuterte die Herausforderungen seiner Genossenschaft: da der Bestand zum größten Teil aus den 60-er Jahren des vorigen Jahrhunderts stamme, müsse nach und nach renoviert und saniert werden. Dies allerdings immer nur dann, wenn die entsprechenden Mietobjekte leer stünden. Auf die Frage, ob denn nicht gerade jetzt in Zeiten niedriger Zinsen mehr gebaut werden könne, antworteten die Vertreter der Baugenossenschaft wie folgt: Zinsen stellen nur einen Teil der Kosten dar. Aktuell besteht die Herausforderung darin, zum einen geeignete Grundstücke zu finden und zum anderen darin, dass die Baukosten in den letzten Jahren stark angestiegen sind. Hinzu kommt, dass lediglich 4,30 € pro qm Miete verlangt werden könne, wenn öffentliche Mittel beim Bau in Anspruch genommen werden. All das zusammengerechnet zeige sehr deutlich, dass es sich aktuell für einen Investor einfach nicht lohne, zu bauen. Nichtsdestotrotz gibt es auch weitere Projekte, die in Planung sind. So plane man derzeit u.a. an einem Wohnheim für behinderte und alte Menschen (22 Appartements in Lahnstein am Bahnhof)

Wie man denn seitens der Politik helfen könne, war eine weitere Frage aus dem Teilnehmerkreis. „Bürokratieabbau“ wäre hilfreich, so Krumm, Winter und Weingart unisono. OB Labonte konnte mit einer Zahl dazu beitragen: 3.700 Vorschriften seien aktuell zu beachten, wenn gebaut wird.

Auch die aktuelle Grundsteuerdiskussion wurde thematisiert. Sie würde für die Baugenossenschaft – wenn sie wie in der Diskussion vorgeschlagen – umgesetzt wird, die aktuell doppelte Dividendenausschüttung kosten. Günter Groß, stv. CDU-Kreisfraktionsvorsitzender bedankte sich am Schluss beim Vorstand der Baugenossenschaft und versprach, dass man weiter im Gespräch bliebe. Ebenso bat er darum, die Politik mit Zahlen und Fakten zu versorgen, damit bezahlbarer Wohnraum auch umgesetzt werden kann und nicht nur leere Lippenbekenntnisse blieben. Die nächste CDU-im Dialog-Veranstaltung findet am 13.05.2019 in der VG Bad Ems-Nassau (BEN) statt.
50. CDU im Dialog Lahnstein 1
In der Eingangshalle, in der auch die Mitgliederversammlungen stattfinden, trafen sich die CDU`ler mit dem Vorstand der Baugenossenschaft.

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