OV Katzenelnbogen-Einrich: Traditioneller Herbstausflug ins Salzkammergut

Der 17. von Horst Klöppel organisierte Herbstausflug in Folge führte diesmal ins Nachbarland Österreich. Bei  herrlichem Wetter konnte die Reisegruppe die vielfältigen landschaftlichen Schönheiten des Salzkammergutes genießen. Nach gemütlicher Anreise konnte am späten Nachmittag das Hotel „Post“ in Ebensee am Traunsee bezogen werden. Am nächsten Tag startete die Seen-Rundfahrt. Der Traunsee mit der Kreisstadt Gmunden, der Attersee und der Mondsee mit der gleichnamigen Gemeinde waren Ziele der Fahrt. In der Erlauer Mühle wurde den Besuchern bei einer Führung das Müllerhandwerk erläutert. Den Abschluss des Tages bildete der Besuch in St Gilgen am Wolfgangsee, dem Lieblingsurlaubsort von Helmut Kohl. Der nächste Tag begann mit einem Besuch der Kurstadt Bad Ischl, die als Sommerresidenz von Kaiser Franz Josef und Sissi berühmt wurde. Das Kaiserpaar, so konnte Horst Klöppel von seinen Recherchen berichten, sind über ihre Großmutter Karoline Frederike von Baden (1776-1881) mit den Grafen von Katzenelnbogen verwandt. Eine Kutschfahrt durch die Kurstadt und eine Verkostung von „Holzknechtnocken“ mit Sauerkraut oder Apfelmus rundeten den Besuch ab. Am Nachmittag stand eine Schifffahrt auf dem Wolfgangsee auf dem Programm. Von St. Gilgen aus ging es per Schiff nach St. Wolfgang.  Dort erwartete die Besucher eine Likörverkostung in der Klosterbrauerei und als krönender Abschluss Kaffee und Kuchen im „Weissen Rössl“ . Herrliches Alpenpanorama konnte am nächsten Tag bei der Fahrt um den „Dachstein“ genossen werden. Hallstädter See und Gosausee, Filzmoos mit der Wallfahrtskirche und der WM Austragungsort Schladming waren nur einige Highlights auf der Tour. Den Abschluss bildete ein Besuch der Lebzelterei (Lebkuchenbäckerei) in Bad Ausee.
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Die Reisegruppe in Gmunden am Traunsee. Im Hintergrund Schloss Ort.

Helmut Wöll übergibt das CDU-Ruder an Sven Splettstoesser

CDU Hahnstätten stellt sich neu auf

Auf der zurückliegenden Mitgliederversammlung wählten die Christdemokraten aus Hahnstätten ein neues Vorstands-Team und setzen auf eine Verjüngung an der Spitze. Der langjährige Vorsitzende Helmut Wöll bedankte sich in seinem Bericht bei seinen Mitstreiter/innen für die gute Zusammenarbeit und stellte dabei immer wieder die Ortsgemeinde Hahnstätten in den Mittelpunkt. "Bei allen Entscheidungen die wir in den letzten Jahren getroffen haben, haben wir immer an eine erfolgreiche Zukunft von Hahnstätten gedacht. Dies ist uns innerhalb der CDU, und über die Fraktionsgrenzen hinaus immer gut gelungen."

In geheimer Wahl, welche von Versammlungsleiter Matthias Lammert durchgeführt wurde, wählten die Christdemokraten einstimmig Sven Splettstoesser als neuen Vorsitzenden. In seiner Antrittsrede betonte der 51-jährige verheiratete vier fache Familienvater und regionaler Verkaufsleiter bei einem englischen Automobilkonzern, seine Motivation und fand dankende Worte für Helmut Wöll. "Ich möchte nicht nur in Hahnstätten wohnen, sondern mein Heimatort aktiv mitgestalten gerade im Hinblick für die Zukunft unserer Nachkommen. Helmut Wöll hat die CDU immer erfolgreich geführt und entsprechend groß sind die Fußstapfen in die ich trete".
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Besonders erfreut zeigte sich Sven Splettstoesser über die Wahl von Simon Reichel zum 2. Vorsitzenden. "Es ist schön, dass sich junge Menschen politisch für Ihren Heimatort einsetzen möchten. Mit einem guten Mix aus Innovation und Tradition werden wir die CDU Hahnstätten in eine erfolgreiche Zukunft führen"

Neben den beiden Vorsitzenden wurde Jutta Lankes als Kassierin in Ihrem Amt bestätigt und Marco Kara wurde als neuer Mitgliederbeauftragter gewählt. Mike Gross, Ingetraud Schneider und der ehemalige Vorsitzende Helmut Wöll komplettieren das Team als Beisitzer.

Zu den ersten Gratulanten des neuen Vorsitzenden zählten neben Matthias Lammert auch Alexander Lorch, 2. Vorsitzender vom CDU Gemeindeverband Aar-Einrich, sowie der 1. Vorsitzende der Jungen Union Aar-Einrich, Marcel Willig.

Bundestagsabgeordneter Josef Oster in Hinterwald - Backes und Handy-Empfang waren Thema

undestagsabgeordneter Josef Oster war zu Gast in Braubachs Ortsteil Hinterwald. Auf der Tagesordnung des Besuchsprogramms standen Infos zu den Projekten und Problemen des kleinen Taunusorts.

Ortsvorsteher Ulrich Pleimes, Stadtbürgermeister Joachim Müller und CDU Ortsvorsitzender Markus Fischer begrüßten Oster vor dem Dorfgemeinschaftshaus in Hinterwald. Bei einem Ortsrundgang mit Hinterwälder Bürgern - unter anderem zum historischen Backes - konnte er sich ein Bild von der guten Ortsgemeinschaft und der Schönheit der Landschaft auf den Taunushöhen machen. Ein Thema, das den Hinterwäldern auf den Nägeln brennt, ist der schlechte Handyempfang im Ort. Meistens habe man gar kein Netz, wissen die Einwohner zu berichten, die mit beim Ortsrundgang dabei sind. "Nur am höherliegenden Ortseingang direkt neben dem Ortsschild an der Kreisstraße hat man Empfang", klagt Ortsvorsteher Pleimes.

Oster sicherte zu, sich beim zuständigen Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur einzusetzen. Und die positive Rückmeldung von dort kam rasch. Ziel sei es, bestehende Funklöcher zu schließen und sicherzustellen, dass es zu einer verlässlichen und lückenlosen Mobilfunkversorgung insbesondere im ländlichen Raum komme, hieß es aus Berlin. An diesem Ziel arbeite das Bundesministerium, schrieb der zuständige Staatssekretär Steffen Bilger. Er kann dabei auf die Ausbauzusagen der Mobilfunknetzbetreiber setzten: „Die Versorgungsauflagen aus der Frequenzversteigerung 2015 sind bis Ende 2019 zu erfüllen und sehen eine Versorgung von 98 % der Haushalte bundesweit (97 % je Bundesland) mit mindestens 50 Mbit/s im Antennensektor vor.“ Und weiter: „Auf dem Mobilfunkgipfel 2018 haben die Mobilfunknetzbetreiber zudem weitere Ausbauzusagen gemacht, die eine 4G-Versorgung von 99 % der Haushalte bundesweit bis 2020 und je Bundesland bis 2021 vorsehen.“

"Wir sind zuversichtlich, dass es auch in den ländlicheren Regionen bald besseren Handy-Empfang geben", so CDU Ortsvorsitzender Markus Fischer, auf dessen Einladung Josef Oster nach Hinterwald gekommen war. "Wir werden die Situation in Hinterwald weiter beobachten und nachhaken, wenn es mit dem Netzausbau dort nicht voran geht."

Parallel dazu hat der Rat der Stadt Braubach beschlossen, sich nun auch an der Aktion „Wir jagen Funklöcher“ der Deutschen Telekom zu beteiligen. Das freut Ortsvorsteher Ulrich Pleimes, der hofft, dass sich bald etwas in Sachen Mobilfunkempfang in Hinterwald verbessert.
Oster in Hinterwald
Bundestagsabgeordneter Josef Oster (2. v. l.) besucht Hinterwald. Gemeinsam mit Ortsvorsteher Ulrich Pleimes (rechts), Stadtbürgermeister Joachim Müller (5. v. r.), CDU Ortsvorsitzender Markus Fischer (7. v. r.), Einwohnern und CDU-Vertretern ging er auf Rundgang durch den Taunusort.