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Wie geht es weiter in unseren Wäldern?

Nach Frühjahrsstürmen, anhaltender Trockenheit und dem Borkenkäferbefall sprechen Experten von einer Katastrophe nie dagewesenen Ausmaßes. Grund genug für die Kommunalpolitische Vereinigung Rhein-Lahn (KPV) Ratsmitglieder, Bürgermeister und die Öffentlichkeit zum Waldgipfel Rhein-Lahn einzuladen.

Gemeinsam mit den beiden Forstamtsleitern Susanne Gühne und Leo Cremer diskutierten die rund 50 Teilnehmer Maßnahmen und Forderungen, wie mit der Situation umgegangen werden kann. Die Ergebnisse wurde exemplarisch in einem Papier festgehalten, das Grundlage für weitere Gespräche und Beratungen sein soll.
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Bundesgartenschau kommt bereits 2029

CDU freut sich über vorgezogenen Termin
Die Bundesgartenschau (Buga) wird bereits 2029 im Mittelrheintal stattfinden. Das hat die Versammlung des Zweckverbandes Welterbe mit großer Mehrheit beschlossen. Ursprünglich wollte die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft die Blumenschau erst 2031 zwischen Rüdesheim und Koblenz stattfinden lassen. Der frühere Termin wurde kürzlich möglich, weil München als vorgesehener Gastgeber für 2029 abgesprungen war. Die CDU Rhein-Lahn freut sich über den Beschluss. „Wir sehen in der Bundesgartenschau eine riesige Entwicklungsperspektive für das Mittelrheintal und die angrenzenden Gemeinden. Jetzt gilt es loszulegen und keine Zeit zu verlieren, um die vielen einzelnen Buga-Projekte zu realisieren. Neben Ausstellungsflächen geht es uns besonders um infrastrukturelle Maßnahmen, von welchen die Menschen in Region nachhaltig profitieren können", so der CDU Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Matthias Lammert.
Auch Loreley-Bürgermeister Werner Groß sieht große Chancen in der Durchführung einer BUGA am Mittelrhein. Gleichzeitig bedarf es nach seiner Meinung aber auch klarer gesetzlicher Regelungen, wie die nun notwendigen Planungsschritte zielführend und gut koordiniert abgearbeitet werden können. Kreistagsmitglied und Bürgermeister Jens Güllering erwartet von der BUGA einen enormen Aufschwung für den Tourismus und die Lebensverhältnisse, auch außerhalb des eigentlichen Welterbegebietes. Gerade auch die Höhengemeinden können kräftig von einer BUGA profitieren, wenn entsprechende Angebote für die Bevölkerung und die zahlreich erwartete Gäste gemacht werden.

CDU will Stipendien für angehende Hausärzte im Rhein-Lahn-Kreis

Bis zu 30.000 Euro pro Jahr für fünf Medizinstudienplätze

Die CDU-Kreistagsfraktion möchte, dass der Rhein-Lahn-Kreis Medizinstipendien für angehende Hausärzte vergibt. Vor diesem Hintergrund hat die CDU Kreistagsfraktion hat einen Antrag für den nächsten Kreistag gestellt.

Bereits ab 2019 sollen bis zu insgesamt fünf Studienplätze gefördert werden. 500 Euro pro Monat kann jeder Stipendiat erhalten, wenn er den ersten Teil der ärztlichen Prüfung absolviert hat und sich verpflichtet, nach erfolgreichem Studium für mindestens sieben Jahre als Hausarzt im Kreisgebiet zu arbeiten. „Wir rechnen mit jährlichen Kosten in Höhe von maximal 30.000 Euro. Das Geld ist allerdings sehr gut investiert, wenn wir es mit diesem Programm schaffen, junge Hausärzte für unseren Kreis zu gewinnen“, sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende im Kreistag Matthias Lammert, MdL.

Insbesondere in ländlichen Regionen droht in absehbarer Zeit ein Ärztemangel. Dazu Dennis Maxeiner, CDU Kreistagsmitglied und Ortsbürgermeister der Loreleygemeinde Dahlheim: „Wenn man die Altersstruktur der Hausärzte im Rhein-Lahn-Kreis zugrunde legt, ist klar, dass wir vor einem großem Problem stehen. Da bislang seitens des Landes noch keine Instrumente geschaffen wurden, dem Ärztemangel konzeptionell entgegenzutreten, sollten wir Kommunen eigene Programme initiieren, um Hausärzte aktiv anzuwerben. Mit Abwarten und Hoffen kommt man offensichtlich nicht weiter.“

Jens Güllering hat als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Nastätten schon lange die ärztliche Versorgung ganz oben auf die Agenda geschrieben: „Ärztliche Versorgungs-strukturen sind unverzichtbar für die Bürger. Wir müssen bereit sein für kreative Ideen, um Mediziner an unsere Region zu binden“, so der Bürgermeister. 

Im Hochsauerlandkreis gibt es ein vergleichbares Stipendienprojekt bereits seit sechs Jahren und es wird außerordentlich positiv bewertet.