39. „CDU im Dialog“ beschäftigt sich mit Infrastruktur
Was wird in Zukunft aus den Kreisstraßen im Rhein-Lahn-Kreis?
Eine lebendige Gesellschaft lebt vom regen Austausch miteinander. Aus diesem Grund hat die CDU-Kreistagsfraktion in 2014 „CDU im Dialog“ ins Leben gerufen, um regelmäßig - auch außerhalb von Wahlkampfzeiten - mit Bürgern und Vertretern verschiedener Institutionen ins Gespräch zu kommen. Vorsitzender Matthias Lammert (MdL) und die beiden Stellvertreter Günter Groß und Udo Rau luden diesmal nach Braubach ein.
Das Landesstraßengesetz – aktuell durch die Koalitionsfraktionen im Mai 2018 ge-ändert – war Aufhänger des Abends. Und so war der Ort der Veranstaltung – Dessighofen – auch nicht zufällig gewählt. Nach der Einleitung ins Thema durch den CDU Kreis- und Fraktionsvorsitzenden Matthias Lammert, MdL – im Beisein einiger Ortsbürgermeister und Mandatsträger umliegender Gemeinden – ging Marion Krätz, Bürgermeisterkandidatin der VG Bad Ems-Nassau, auf die Frage ein: „Was wird in Zukunft aus den Kreisstraßen im Rhein-Lahn-Kreis?“
von links: Bürgermeisterkandidatin Marion Krätz, CDU-Fraktionsvorsitzender Matthias Lammert, MdL und die beiden Stellvertreter Udo Rau und Günter Groß
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Viele Bürger kennen das Szenario: Man will dringend zu einem Termin- vielleicht bei einem Arzt in der Stadt- fährt pünktlich los und steht auf einmal recht ratlos vor einem Hinweisschild mit einer großräumigen Umleitungsempfehlung. Der erste Gedanke: Warum weiß ich nichts davon - danach die Emotion: Unverständnis und Ärger ob der offensichtlich gewordenen eigenen Unwissenheit und der damit verbundenen Erkenntnis einer drohenden Unpünktlichkeit. Folgt man nun notgedrungen der angedachten Umleitung wird der Ärger ob der vorgegebenen Streckenführung nicht geringer und man wird gewahr, dass der Rhein-Lahn-Kreis wirklich ein Flächenkreis ist- und bemerkt nebenher, dass auch die Kreisstraßen schon einmal bessere Tage erlebt haben. Dazu der zweifelnde Gedanke: Hätte ich die behördliche Umleitungsempfehlung nicht missachten sollen? Was dann und wann sogar möglich gewesen wäre.
Vorsitzender Matthias Lammert (MdL) und die beiden Stellvertreter Günter Groß und Udo Rau luden diesmal nach Braubach ein. Die Neugestaltung der Rheinanlagen unter dem Titel „Braubach zukunftsfit gestalten“ war das Thema der jüngsten Veranstaltung der „CDU im Dialog“-Reihe in der Verbandsgemeinde Loreley. Nach der Begrüßung durch den CDU-Kreis- und Fraktionsvorsitzenden Matthias Lammert (MdL) erläuterte Stadtbürgermeister Joachim Müller – im Beisein des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Loreley Werner Groß - den Werdegang der nun abgeschlossenen Maßnahme. Durchreisende hätten – so der Stadtbürgermeister – keine Möglichkeit gehabt, aus Richtung B 42 den Rhein zu sehen. Hecken haben diesen Blick bislang verwehrt. Der erste Schritt der Gestaltung, der durchaus zunächst auch mit Kritik aus der Bevölkerung einherging, war das Schneiden der Hecken. Damit war es natürlich nicht getan. Für die Gesamtmaßnahme der Gestaltung rechnete man schon zu Beginn mit weit mehr als 500 T€: Ein Betrag, den die Stadt Braubach nicht aufzubringen in der Lage war. Durch Aufnahme in das Bundesstädtebauförderprogramm „Ländliche Zentren“ sowie weitere Fördermittel des Landes Rheinland-Pfalz konnte die Stadt Braubach 80% der Zuschüsse für förderfähige Aufwendungen erhalten und so die Rheinanlagen touristisch aufwerten. Stadtbürgermeister Müller bezeichnete diese Maßnahme als eine wichtige Unterstützung für eine zukunftsfähige Entwicklung Braubachs. Nach einer Fragerunde bedankte sich der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Günter Groß bei Joachim Müller sehr herzlich für die interessanten Informationen.