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OV Braubach: Joachim Müller wieder als Stadtbürgermeisterkandidat nominiert

Die CDU Braubach hat Joachim Müller auch für die Kommunalwahl 2019 wieder als Braubacher Stadtbürgermeisterkandidat nominiert. Bei der Mitgliederversammlung der Braubacher Christdemokraten wurde der 56-jährige Diplom-Verwaltungswirt (FH) einstimmig zum Kandidaten für das höchste Amt der Wein- und Rosenstadt gewählt.

CDU Ortsvorsitzender Markus Fischer: "Wir freuen uns, mit Joachim Müller einen engagierten und umtriebigen Stadtchef den Wählerinnen und Wählern für eine dritte Amtszeit vorschlagen zu können. In den vergangenen zehn Jahren als Stadtbürgermeister hat er schon viele gute Projekte angestoßen und umgesetzt." Beispielhaft nannte Fischer die Fertigstellung der Rheinanlagen, die Renovierung des Obertorturms und die Altstadtsanierung sowie den Bau der städtischen Marksburg-Kita Biberbau. Aber auch die Erschließung des Bahngeländes und den Bau des Netto-Supermarkts oder die Eröffnung der Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes seien nachhaltige Projekte gewesen, die Braubach weitergebracht hätten. "Und obwohl Joachim Müller schon seit zehn Jahren im Amt ist, mangelt es ihm nicht an Ideen und Tatendrang. Daher ist er weiterhin der richtige Mann, um unsere Stadt auch in den kommenden fünf Jahren zu führen", so Fischer.
Loreley CDU Chef Maxeiner gratuliert Joachim Müller
Großer Rückhalt für den Braubacher Stadtchef Joachim Müller (rechts). Auf der Mitgliederversammlung der CDU Braubach wurde er einstimmig als Kandidat für das höchte Amt der Wein- und Rosenstadt nominiert. Er bewirbt sich am 26. Mai 2019 um eine dritte Amtszeit. Zu den ersten Gratulanten gehörte neben seinen Braubacher Parteifreunden auch CDU Gemeindeverbandsvorsitzender Dennis Maxeiner (links).

Joachim Müller ist seit 2004 Mitglied im Rat der Stadt und seit 2009 Stadtbürgermeister seiner Heimatstadt. Viele Jahre war er auch in führender Funktion im Rat der Verbandsgemeinde tätig. Hauptberuflich ist er im Personalreferat beim Polizeipräsidium Koblenz beschäftigt. "Ich bin dankbar, dass wir vonseiten der Stadt in den vergangenen Jahren neben den großen Projekten auch die Arbeit der Braubacher Vereine oder der Kirchen unterstützen konnten: Wir haben die Sanierung des katholischen Pfarrzentrums oder des evangelischen Kindergartens genauso unterstützt, wie den Bau der Turnhalle des TV Braubach und des Rasensportplatzes, den der SV Braubach nutzt", so Müller. Besonders wichtig ist ihm nach wie vor das gute Miteinander mit allen Stadtratsfraktionen, denn "nur gemeinsam können wir für unsere Stadt etwas erreichen", wie er betont.

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CDU nominiert Ulrich Pleimes wieder als Ortsvorsteher von Hinterwald

eit 2011 ist Ulrich Pleimes Ortsvorsteher von Braubachs Ortsteil Hinterwald. 2014 wurde er wiedergewählt. Auch bei der Kommunalwahl 2019 tritt er erneut an. Die CDU Braubach nominierte den parteilosen Bewerber jetzt auf ihrer Mitgliederversammlung. "Wir freuen uns, dass die CDU mit Ulrich Pleimes einen tollen Kandidaten für das Amt des Ortsvorstehers ins Rennen schicken kann“, so CDU Ortsvorsitzender Markus Fischer bei der Wahlversammlung. „Er hat in den vergangenen acht Jahren bereits gezeigt, dass er es kann und auch bei den Menschen in Hinterwald und bei den Kolleginnen und Kollegen im Stadtrat sehr geschätzt wird.“

Ulrich Pleimes ist 53 Jahre alt. Der Familienvater und Maschinenbauingenieur (FH) ist selbständiger Unternehmer und international im Bereich Spritzgießtechnik, Produktentwicklung und Konstruktion tätig. Zusammen mit seinem ältesten Sohn betreibt er außerdem im Nebenerwerb eine Bio-Landwirtschaft mit Rinderzucht in Hinterwald.

„Ein offenes Ohr für die Belange der Menschen zu haben, Ideen aus der Bevölkerung aufzunehmen und meinen Beitrag dazu zu leisten, dass Hinterwald als Ortsteil auf den Taunushöhen lebenswert und zukunftsfähig bleibt, das ist meine Motivation, wieder anzutreten“, erklärt Pleimes und er ergänzt. „Dabei bleibt es für mich wichtig, auch weiterhin eine gute Zusammenarbeit mit allen Fraktionen im Stadtrat und mit Stadtbürgermeister Müller zu pflegen.“

In den vergangenen Jahren wurden verschiedene Projekte in Hinterwald umgesetzt, weiß Pleimes zu berichten: "Neben den vielen kleineren Dingen konnte zum Beispiel auch die Sellwald-Hütte durch insgesamt 1.500 Stunden Eigenleistung der Einwohner fertig gestellt werden. Auch der Küchenanbau am Gemeindehaus wurde nach etlichen Jahren nun auf Antrag der CDU endlich verputzt. Viele Maßnahmen waren in der Vergangenheit nur umsetzbar, weil sich die Hinterwälder ehrenamtlich engagiert haben. Das ist absolut vorbildlich und zeigt, was alles in einer kleinen Dorfgemeinschaft mit 130 Einwohnern möglich ist!“

Natürlich gibt es auch in den kommenden Jahren noch einiges in Hinterwald zu tun: "Vor dem im Jahr 2020 anstehenden 700jährigen Dorfjubiläum möchte ich die Erstellung einer Ortschronik zumindest auf den Weg bringen“, erklärt Ulrich Pleimes den Braubacher CDUlern. „Bis dahin habe ich auch noch einige Sanierungsmaßnahmen ins Auge gefasst, etwa auf dem Friedhof am Denkmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege, und Friedhofstor oder des „Regentrogs“ am Ortseingang. Auch Reparaturen und Erhaltungsmaßnahmen am „Backes“ stehen an. Mittelfristig möchte ich prüfen lassen, ob nach der Altstadtsanierung in Braubach ein Dorferneuerungsprogramm für Hinterwald möglich ist. Im Rahmen eines solchen Programms könnten auch Privatpersonen zum Beispiel bei der energetischen Sanierung ihrer Häuser profitieren. Die Situation im öffentlichen Nahverkehr, der Mobilfunkausbau oder die Erneuerung des Kanalnetzes in den Ortsstraßen von Hinterwald bleiben ebenfalls Themen für die Zukunft.“

CDU Ortsvorsitzender Markus Fischer, sein Stellvertreter Björn Dennert und die Kolleginnen und Kollegen der Stadtratsfraktion, Stadtbürgermeister Joachim Müller, Stadtbeigeordneter Rolf Heep, Günter Goß, Ruth Fischer, Lothar Lahnstein und Wolfram Moch, gratulierten Ulrich Pleimes zur Nominierung und würden sich auch weiterhin auf die Zusammenarbeit mit ihm freuen.
Braubach Hinterwald Bgmstrt
Stadtbürgermeister Joachim Müller (rechts) gratuliert Ulrich Pleimes (links) zur erneuten Nominierung für die Wahl zum Ortsvorsteher des Braubacher Ortsteils Hinterwald.

CDU Braubach fordert: Straßenausbaubeiträge abschaffen

Braubach OV 2Wer kennt es nicht? Auf den Straßen in den Dörfern und Städten entstehen durch den zunehmenden Verkehr und die Witterungseinflüsse nach und nach Schlaglöcher, die Fahrbahn wird schlechter und muss grundlegen saniert werden. Abhilfe kann der Ausbau der Straßen schaffen. Aber direkt danach kommt die Rechnung zur Beteiligung der Anlieger an den Kosten. Kommunen haben von Grundstückseigentümern Straßenausbaubeiträge zu verlangen, wenn sie dadurch einen Teil der Kosten für die Erweiterung oder grundlegende Sanierung einer Straße decken müssen.
Die CDU Braubach unterstützt die Forderung der CDU Landtagsfraktion und der Kommunalpolitischen Vereinigung an die Landesregierung, die Straßenausbaubeiträge in Rheinland-Pfalz abzuschaffen. So hat Bayern die Beiträge gerade abgeschafft und Baden-Württemberg, Berlin und Hamburg verzichten ebenfalls seit Jahren darauf.
„Steigende Baukosten führen teils zu ruinös hohen Ausbaubeiträgen für die Anlieger. Einmalige Straßenausbaubeiträge können den Betroffenen in Einzelfällen mehrere 10.000 Euro kosten. Vor allem Familien mit Kindern und älteren, oft alleinstehenden Menschen mit niedrigem Einkommen, können das kaum aufbringen. Sie müssen Schulden machen oder im schlimmsten Fall ihre Immobilie verkaufen“, so der CDU-Ortsvorsitzende Markus Fischer. "Aber gerade für diese Menschen muss doch die Erhaltung von Wohneigentum bezahlbar bleiben."

Und Stadtbeigeordneter Rolf Heep ergänzt "Straßenausbaubeiträge bringen ein erhebliches Konfliktpotential mit sich. Das reicht von Auseinandersetzungen zwischen Bürgern und Verwaltung im Hinblick auf die Höhe der Beiträge, ihre Berechtigung und die Art ihrer Berechnung bis hin zu teuren Gerichtsverfahren." In der Stadt Braubach hat man einen ersten Schritt gewagt und von den Einmalbeiträgen auf moderate wiederkehrende Beiträge umgestellt. Das könne aber nur der erste Schritt sein, so die Braubacher Union. Am Ende müsse die Abschaffung der Ausbaubeiträge und die Kompensation der Einnahmeverluste durch das Land stehen, sind sich die Lokalpolitiker sicher.
"Mehr Geld für kommunale Straßen, mehr Gerechtigkeit gegenüber den Bürgern, weniger Verwaltungsbürokratie und weniger Rechtsstreite. Das sind die Vorteile der Abschaffung der Straßenausbaubeiträge und der Bereitstellung entsprechender Landesmittel für den Straßenausbau in den Kommunen", resümiert CDU-Ortsvorsitzender Markus Fischer und sieht die CDU damit in guter Gesellschaft mit vielen Unterstützern bis hin zum Bund der Steuerzahler in Rheinland-Pfalz.