55. „CDU im Dialog“ – Starke Wirtschaft – starke Region – starker Kreis“

Eine lebendige Gesellschaft lebt vom regen Austausch miteinander. Aus diesem Grund hat die CDU-Kreistagsfraktion in 2014 „CDU im Dialog“ ins Leben gerufen, um regelmäßig - auch außerhalb von Wahlkampfzeiten - mit Bürgern und Vertretern verschiedener Institutionen ins Gespräch zu kommen. Vorsitzender Matthias Lammert (MdL) und die beiden Stellvertreter Günter Groß und Jens Güllering luden diesmal nach Nastätten ein.
Dialog 2019 NastättenIn der 55. CDU im Dialog-Veranstaltung der CDU Rhein-Lahn begrüßte CDU-Kreis- und Fraktionsvorsitzender Matthias Lammert (MdL) die anwesenden Gäste – ganz besonders des ersten Beigeordneten der Stadt Dr. Romer und Kreishandwerksmeister Johannes Lauer im Tannenhof „Waldschlösschen“ in Nastätten. Als fachkundiger Referent führte Thorsten Jacoby aus Holzhausen, geschäftsführender Gesellschafter der Lauterter Erlenbach GmbH und Mitglied im Beirat der IHK Koblenz, in die Thematik ein und wies darauf hin, dass seine Firma nun auch eine Außenstelle in Nastätten unterhält. Die Situation des Rhein-Lahn-Kreises sah er recht optimistisch: Er sei von wirtschaftlicher Vielfalt geprägt, habe auch Potenzial für die Zukunft, liege günstig zwischen zwei großen Ballungsräumen und weise eine gute Schulinfrastruktur auf. Die Industrie- und Handelskammer Koblenz habe Handlungsempfehlungen erarbeitet, die die digitale Infrastruktur betreffen, die Mittelrheinbrücke und die Chancen durch die BUGA. Jacoby umriss das Kulturangebot, Freizeitmöglichkeiten und die medizinische Versorgung. „Sie haben fast das CDU-Wahlprogramm zitiert“, kommentierte Lammert zum Einstieg in eine lebhafte Diskussion, die naturgemäß eher Schwächen ansprach. So die Funklöcher im Mobilfunk, wenig günstige Straßenverbindungen in die Ballungsräume und absehbare Engpässe in der ärztlichen Versorgung. Dieses Problem nannte Dr. Roland Romer „selbstgemacht“. Die Kassenärztliche Vereinigung habe als Selbstverwaltungsorgan versagt. Bürgermeister Jens Güllering schilderte die gegenwärtige Versorgungssituation im Blauen Ländchen und Versuche, dem vorhersehbaren Ärztemangel entgegenzuwirken. Der Kreishandwerksmeister beklagte den zunehmenden „Akademisierungswahn“ angesichts des Mangels an Fachkräften wie an Auszubildenden. Vielen soliden Handwerksbetrieben fehle der Nachfolger, doch die meisten jungen Leute scheinen körperliche Arbeit zu scheuen. Thorsten Jacoby schilderte, dass hochqualifizierte Mitarbeiter sich für sie interessante Projekte heraussuchen und die Betriebe verlassen, wenn diese beendet sind. Sein Unternehmen habe des Öfteren Transportprobleme bei Großanlagen. Bezüglich einer Mittelrheinbrücke bevorzuge die Industrie deutlich eine Hochbrücke, während Handwerk und Tourismus sich für eine Rheinüberquerung im Tal aussprechen. Von der „Wegwerfmentalität“ und wachsenden Müllhalden kam man auf die Kunststofferzeugung aus biologisch leicht abbaubarem Material zu sprechen. Angesichts des drohenden „Brexit“ herrschen noch viele Unsicherheiten, doch klar scheint: Der Verbraucher dies- und jenseits des Ärmelkanals wird für die Folgen zahlen müssen.

„Wir haben vieles mitnehmen können“, so Jens Güllering als stellvertretender CDU-Kreisvorsitzender, der den lebhaften Meinungs- und Informationsaustausch mit einem herzlichen Dankeschön an den Referenten und alle Teilnehmer abschloss.   

Foto: IHK-Beiratsmitglied Thorsten Jacoby mit CDU-Kreisvorsitzendem Lammert und seinen Stellvertretern Jens Güllering und Günter Groß. (Foto Winfried Ott)

Die nächste CDU-im Dialog-Veranstaltung findet am 28.10.2019 in Lahnstein statt.

CDU im Dialog im Freibad Katzenelnbogen zu Gast

Schwimmen sollte verpflichtend sein

Eine lebendige Gesellschaft lebt vom regen Austausch miteinander. Aus diesem Grund hat die CDU-Kreistagsfraktion in 2014 „CDU im Dialog“ ins Leben gerufen, um regelmäßig - auch außerhalb von Wahlkampfzeiten - mit Bürgern und Vertretern verschiedener Institutionen ins Gespräch zu kommen. Vorsitzender Matthias Lammert, MdL und die beiden Stellvertreter Günter Groß und Jens Güllering luden diesmal nach Katzenelnbogen ins dortige Freibad ein. 

In der 54. CDU im Dialog-Veranstaltung der CDU Rhein-Lahn begrüßte CDU-Kreis- und Fraktionsvorsitzender Matthias Lammert, MdL die anwesenden Gäste – ganz besonders aber die neue Katzenelnbogener Stadtbürgermeisterin Petra Popp, den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Aar-Einrich Harald Gemmer und den 1. Beigeordneten Marcel Willig, Kreisbeigeordneten Karl-Werner Jüngst sowie den Planer Oliver Martin.
Dialog 2019 Katzenelnbogen 1


Stadtbürgermeisterin Petra Popp betonte bei ihrer Begrüßung die Wichtigkeit dieser Sportstätte und bat im späteren Verlauf der Veranstaltung, dass die Politik sich dafür einsetzen möge, Kinder aus dem Einrich und von der Aar nicht in andere Verbandsgemeinden zu schicken, damit sie dort schwimmen. 

Bürgermeister Harald Gemmer gab zunächst einen geschichtlichen Rückblick auf die Entstehung des Bades, das bis Mitte der 90-er Jahre ausschließlich in der Obhut der Stadt Katzenelnbogen lag. Mit der letzten großen Sanierung sei es dann zu Verbandsgemeinde gekommen, die sich nun auch an den Kosten beteilige. Da es sich um ein „Becken im Beton“ handele und dieser nun in die Jahre gekommen sei, stehe eine Sanierung an. Planer Oliver Michel, der bereits mehrere Bäder auch in der näheren Umgebung saniert hat, erläuterte die geplanten Maßnahmen und die Entscheidung für die neuerliche Folienauskleidung, die erheblich Kostenvorteile gegenüber anderen Sanierungsarten, wie z.B. dem Einbau von Edelstahlbecken habe. Saniert wird die gesamte Bausubstanz der rund 800 qm vorhandenen Wasserfläche incl. der damit zusammenhängenden Technik. Oliver Michel erläuterte ebenfalls den 1,5 Mio € Gesamtsanierungsbetrag, die Fördermittel, die jährliche Kostenbelastung sowie die Highlights der anschließenden Badnutzung. Durch eine neue Dreifachrutsche, Unterwassermassagedüsen, Nackenmassagendüsen sowie einer Wasserflächenabdeckung, die die Wassertemperatur hält, werden Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung geschaffen.     Bademeister Hansi Vorpagel zeigte den interessierten Besucher noch die Technik und verwies auf die gute Qualität des Wassers, hervorgerufen vor allem durch die Zuführung von Quellwasser.

Günter Groß, stv. CDU-Kreisfraktionsvorsitzender bedankte sich am Schluss bei den Verantwortlichen des Freibades und wies auf eine Forderung der CDU-Kreistagsfraktion hin, dass alle Kinder das Schwimmen erlernen müssen; vor allem dann, wenn man in einem Kreis mit Flüssen und Seen lebe.

Die nächste CDU-im Dialog-Veranstaltung findet am 16.09.2019 in der VG Nastätten statt.

Dialog 2019 Katzenelnbogen 2


Sommertour von MdL Gerd Schreiner

“Das Wichtigste ist der Mut“ – dieses Zitat von Konrad Adenauer hat der designierte Generalsekretär der CDU Rheinland-Pfalz, Gerd Schreiner, als Motto für seine Sommertour durch Rheinland-Pfalz aufgenommen.

Der Landtagsabgeordnete aus Mainz besucht aktuell alle Landkreise, macht sich vor Ort ein Bild der eigenen Partei und sucht den Dialog mit mutigen Menschen. „Ich möchte mutige und innovative Menschen kennenlernen, die ihre Heimat und somit auch unser Land nach vorne bringen“ so Gerd Schreiner, der zu Beginn seines Besuches in Bad Ems ein Gespräch mit dem Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Matthias Lammert, dem Bundestagsabgeordneten Josef Oster und Marcel Willig, Kreisgeschäftsführer der CDU Rhein-Lahn, geführt hat.

Der Fokus des Dialoges lag auf der Nachbetrachtung der Kommunal- und Europawahl, der Optimierung der Parteistruktur sowie ein Blick auf Landtagswahl im Jahr 2021. Besonders stolz sind die Christdemokraten aus dem Rhein-Lahn-Kreis über die Wahl von Oliver Krügel zum Stadtbürgermeister von Bad Ems. „Oliver Krügel hatte dem Mut zu kandidieren, hat während seinem Wahlkampf mehrfach Ausrufezeichen gesetzt und konnte Menschen begeistern“ so Matthias Lammert. Gemeinsam mit Oliver Krügel und Paul Schoor, Vorsitzender vom CDU Gemeindeverband Bad Ems-Nassau, der vor zwei Jahren als 19-jähriger den Mut hatte den großen Gemeindeverband zu übernehmen, hat Gerd Schreiner über die anstehenden Aufgaben gesprochen, sich aber auch ausdrücklich für deren Engagement bedankt. „Der Mut der beiden jungen Menschen hat sich ausgezahlt. Die Partei, aber in erster Linie die Region kann stolz sein, dass sich diese jungen Menschen ehrenamtlich für die Heimat einsetzen.“   Weitere mutige Menschen trafen die Politiker nach einer Fahrt mit der historischen Kurwaldbahn in der Paracelsus Klinik. Klinikmanager Stefan Begemann und sein Nachfolger Alexander Eifler erläuterten vor Ort die aktuellen Herausforderungen. Die Paracelsus Klinik Bad Ems sichert die medizinische Grund- und Regelversorgung der Bevölkerung im Großraum Bad Ems, Rhein-Lahn-Kreis und angrenzenden Westerwald.
Sommertour Gerd Schreiner MdL
v.l.: Paul Schoor, Mattthias Lammert, Oliver Krügel, Gerd Schreiner, Josef Oster, Marcel Willig

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